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#TipoftheDay

#TipoftheDay: Mit Binge-Watching zum Fremdsprachen-Genie?!

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© bluedesign I Photo Birte Glang by Mika Ceron

Seit dem Launch der Video-On-Demand Anbieter Netflix, Amazon Prime und ähnlichen ist uns „Binge-Watching”  oder auch „Komaglotzen” –das Schauen von mehrere Folgen von Serien am Stück– ein Begriff. Bevor ihr die Filme mal wieder auf Deutsch anschaut, probiert es doch einfach mal auf Englisch mit dem –Achtung!– gleichsprachigen Untertiteln.

Mein Vater hat meinen Brüdern und mir das früher schon als heißen Tipp mitgegeben, um ein besseres Verständnis und Gefühl für die Fremdsprache und deren Rhythmus zu bekommen. Aber glaubt man dem eigenen Vater? Es war doch so viel bequemer, die Serien in deutscher Sprache zu schauen. Erst meine vielen Amerika-Aufenthalte haben mich umdenken lassen.

Das Ganze ist aber auch wissenschaftlich bewiesen: Die Forscher zeigten niederländischen Probanden zwei englischsprachige Videos. Das Ergebnis: Läuft der englische Untertitel mit, können die Zuschauer die unbekannte Aussprache anhand des Textes nachvollziehen und sich auch später an die neuen Worte erinnern. Die Probanden hatten in der Studie den Sinn und Inhalt des Filmausschnitts dabei ebenfalls erfasst. Liest man dagegen die Dialoge in seiner eigenen Muttersprache mit, wird die Aufmerksamkeit von der Fremdsprache weggelenkt, schreiben Holger Mitterer und James McQueen vom Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen im Fachmagazin ” PLoS One“.

Heißt also: Wer Englisch lernen will, sollte die Serien in englischer Sprache mit englischem Untertiteln ansehen. Bei den gängigen Streaming-Diensten ist das leicht einzustellen.

Mein Tipp: Fangt nicht gleich mit schwierigen Filmen an, sondern lieber mit einer SitCom wie„Two and a Half Men” oder „Big Bang Theory”:  „Street Language“ ist ein leichterer Einstieg als sich gleich auch noch mit diversen regionalen Dialekten oder Fachvokabular rumzuschlagen.

Einmal dran gewöhnt, mag man gar nicht mehr die deutsche Synchronisationen hören, weil dadurch viel von der Stimmung und nicht zuletzt der Wortwitz in der jeweiligen Sprache verloren geht. Das liegt nicht unbedingt an der  Synchronisation selbst, sondern einfach in der Natur der Sache.

Also, ab auf die Couch, Fernseher an und im Liegen lernen!

 

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